BUND KLASSISCHER HOMÖOPATHEN DEUTSCHLANDS e.V.

Veröffentlichungen

Bericht von der BKHD Delegiertenversammlung

(07.05.2008) von Uwe Flatau – BKHD Delegierter des Homöopathie-Forum e.V

Bericht von der BKHD Delegiertenversammlung am 12.04.2008
von Uwe Flatau - BKHD Delegierter des Homöopathie-Forum e.V.

Da ich zum ersten Mal an einer Delegiertenversammlung des Bund Klassischer Homöopathen Deutschlands e.V. (BKHD) teilnehmen sollte, war ich im Vorfeld schon gespannt, was mich erwarten würde.

Das Homöopathie-Forum ist einer von fünf Mitgliedsvereinen in der Dachorganisation homöopathischer Fachgesellschaften, dem BKHD, und entsendet je nach Mitgliederstärke eine bestimmte Anzahl von Delegierten zur Jahresversammlung des Vereins. Die Versammlung fand in einem Raum des Hotels und Gaststätte zur Post in Pasing statt. Herzlichst begrüßt wurde ich von Angela Baral, die auch den Vorsitz hielt und die Moderation der Versammlung souverän leitete. Gekommen waren über 20 Delegierte die stimmberechtigt waren und 3 Teilnehmer ohne Stimmberechtigung. Im Anschluss an Angela Barals Bericht aus der Geschäftsstelle lieferte Martin Kühn seinen Rechenschaftsbericht zur externen Vereinspolitik. Daraufhin sprach Berend Meyer über internationale Kontakte, allgemeine Pflegereform und über die Aktivitäten zur Schaffung eines europäischen Homöopathen durch Dr. Witzig. Berend erklärte uns warum er den Weg den Dr. Witzig gewählt hat, eigentlich nicht witzig findet. Anschließend kam der Bericht von Eckehard Eibl, der in eloquenter Weise über seinen Bereich, die Grundlagenforschung referierte. Er brachte uns das "Schwammerl Prinzip" näher: " Glauben Sie, wenn Sie in einen Wald gehen und sie finden keine Pilze, dass es da auch keine Pilze gibt?" Unter Homöopathen braucht man nicht weiter zu erklären, worauf dieses anschauliche Beispiel gemünzt ist. Dann kam Andreas Zenner mit seinem Spezialgebiet "Arzneimittelrecht" über die Arbeit in der Kommission D und der AEHA über die Arzneimittelzulassungen in Deutschland und Europa. Er referierte dass bestimmte Lobbies daran arbeiten, die Nosoden vom Markt zu nehmen. Wobei Portugal das Vorhaben bis jetzt als erste unterstützen würde. Zum Abschluss kam noch der Bericht des Kassiers Jürgen Held über den Haushalt 2007.

So wie die Berichte der Referenten geführt wurden, hatte ich immer das Gefühl, hier wird an der Basis der Homöopathie und auch der Heilpraktiker gearbeitet und schon weiter in die Zukunft gedacht und gearbeitet, als man sonst von den Medien erfährt. Es war sehr interessant, von kompetenten Homöopathen Informationen zu bekommen. Fragen von Delegierten an die Referenten wurden mit viel Hintergrundwissen beantwortet. Für mich war es auch ein positives Erlebnis, Matthias Strelow, ebenfalls Delegierter des Homöopathie-Forums, endlich persönlich kennenzulernen. Insgesamt hatte ich das Gefühl einer sehr freundschaftlichen und herzlichen Stimmung in der gesamten Kollegenschaft, was mir sehr gefiel und bestimmt auch eine gute Basis der gesamten BKHD-Arbeit darstellt. So wie es sich für gute Homöopathen gehört.
Für die Zukunft, kann man hoffen, dass die Arbeit des BKHD in dieser Konstellation Früchte trägt und eine gute Zukunft für die Homöopathie in Europa erreicht wird.

Uwe Flatau



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